Welche Folgen hat der Mischkonsum von Fliegenpilz und Alkohol?

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Fliegenpilz und Alkohol können zusammen gefährliche Bewusstseinsstörungen verursachen; bei Atemproblemen oder Bewusstlosigkeit sofort 112 rufen.

Mögliche Folgen

Fliegenpilz enthält die Nervengifte Ibotensäure und Muscimol. Bereits ohne Alkohol sind Übelkeit, Verwirrtheit, Halluzinationen und ein Wechsel zwischen starker Benommenheit und Erregung möglich, in schweren Fällen auch Krampfanfälle, Atemdämpfung und Koma.

Beim Mischkonsum sind besonders folgende Gefahren relevant:

  • Stärkere Benommenheit und Kontrollverlust: Da Muscimol und Alkohol das zentrale Nervensystem dämpfen können, ist eine zusätzliche Beeinträchtigung plausibel. Wie stark sich beide beim Menschen gegenseitig verstärken, lässt sich aus den verfügbaren Behördeninformationen nicht zuverlässig beziffern.
  • Erbrechen bei eingeschränktem Bewusstsein: Dabei kann Erbrochenes in die Atemwege gelangen. Ersticken an Erbrochenem gehört zu den lebensgefährlichen Komplikationen einer Alkoholvergiftung.
  • Schwere Vergiftung mit Atemstörungen: Sowohl eine schwere Fliegenpilzvergiftung als auch eine schwere Alkoholvergiftung kann die Atmung beeinträchtigen.

Wichtig ist die Unterscheidung: Eine Fliegenpilzvergiftung kann schon allein wie ein Alkoholrausch aussehen. Verwirrtheit oder ungewöhnliche Schläfrigkeit nach dem Mischkonsum sollten deshalb nicht als „nur betrunken“ abgetan werden.

Vorgehen nach bereits erfolgtem Konsum

Bei schwerer Benommenheit, Krampfanfällen, Atemproblemen oder Bewusstlosigkeit: 112. Ohne lebensbedrohliche Symptome solltest du umgehend einen Giftnotruf kontaktieren, beispielsweise Freiburg unter 0761 19240. Halte Angaben zu Menge, Zeitpunkt, Alkohol und Beschwerden sowie Pilzreste oder Verpackungen bereit.

Kein Erbrechen auslösen und Aktivkohle nur nach fachlicher Anweisung einnehmen. Einer bewusstlosen Person nichts zu trinken geben.

Quellen:

Kategorie: Gesundheit

Erstellt mit GPT-6.1 Sol (OpenAI) auf Basis einer aktuellen Websuche.