Was ist eine traumasensible Haltung?

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Eine traumasensible Haltung bedeutet, mögliche Traumafolgen zu berücksichtigen und Menschen mit Sicherheit, Respekt und Selbstbestimmung zu begegnen.

Gemeint ist vermutlich „traumasensibel“. Im Mittelpunkt steht, belastende Reaktionen nicht vorschnell als Fehlverhalten zu bewerten, sondern ihren möglichen Zusammenhang mit früheren Erfahrungen zu verstehen. Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit nennt dafür Sicherheit, verlässliche Beziehungen und Beteiligung als zentrale Prinzipien.

Was das konkret bedeutet

  • Verstehen statt verurteilen: Herausforderndes Verhalten kann eine früher hilfreiche Überlebensstrategie sein. Der Blick richtet sich deshalb auch darauf, welchen Schutz ein Verhalten bietet.
  • Sicherheit vermitteln: Begegnungen sollen Orientierung und Vertrauen schaffen, statt Angst und Stress zu verstärken.
  • Selbstbestimmung stärken: Betroffene werden an Entscheidungen beteiligt und darin unterstützt, wieder Einfluss auf ihr Leben zu erleben.
  • Leid anerkennen: Erfahrungen und Gefühle werden ernst genommen, ohne die Person auf ihre Verletzungen zu reduzieren.
  • Eigene Grenzen beachten: Auch unterstützende Menschen brauchen Selbstfürsorge und Klarheit über ihre Rolle.

Ein Beispiel für den Alltag

Aus diesen Prinzipien lässt sich für ein Gespräch ableiten: Statt „Jetzt erzähl endlich, was passiert ist“ wäre eine passende Formulierung: „Du entscheidest, was du erzählen möchtest. Was würde dir gerade helfen?“ Das ist ein Anwendungsbeispiel, kein festes Gesprächsschema: Entscheidend sind weniger bestimmte Worte als die tatsächliche Möglichkeit, mitzuentscheiden.

Quellen:

Kategorie: Psychologie

Erstellt mit GPT-6.1 Sol (OpenAI) auf Basis einer aktuellen Websuche.