Wie lässt sich die Heizkurve einstellen, damit die Solltemperatur in der Übergangszeit bei wechselnden Außentemperaturen schneller erreicht wird?

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Ist es nur in der Übergangszeit zu kühl, das Niveau der Heizkurve erhöhen und die Neigung etwas senken.

Damit steigt die Vorlauftemperatur bei mildem Wetter, ohne dass sie an kalten Tagen unnötig hoch wird. Das gilt, wenn die gewünschte Raumtemperatur im Winter bereits erreicht wird. Die Heizkurve einfach steiler zu stellen, wäre für dieses Fehlerbild nicht die passende Korrektur.

Temperaturhöhe und Reaktionsgeschwindigkeit unterscheiden

Bei rasch wechselnden Außentemperaturen sind zwei Fälle zu unterscheiden:

  • Die Räume bleiben bei mildem Wetter zu kalt: Niveau anheben und Neigung reduzieren. So wird die Heizkurve im Bereich milder Außentemperaturen angehoben.
  • Die Temperatur stimmt grundsätzlich, die Heizung reagiert aber verspätet auf Wetterwechsel: Dann sollte zusätzlich die Außentemperaturdämpfung beziehungsweise Gebäudezeitkonstante geprüft werden. Diese Einstellung bestimmt, wie stark Außentemperaturschwankungen verzögert berücksichtigt werden. Eine geringere Dämpfung lässt die Regelung schneller reagieren, muss aber zur Wärmespeicherfähigkeit des Gebäudes passen.

Der entscheidende Unterschied: Die Heizkurve legt die benötigte Vorlauftemperatur fest, die Dämpfung beeinflusst die Reaktion auf Wetteränderungen. Deshalb lässt sich eine verzögerte Reaktion nicht allein durch eine höhere Heizkurve gezielt beheben. Die passende Einstellung ist regler- und gebäudeabhängig.

Quellen:

Kategorie: Technik

Erstellt mit GPT-6.1 Sol (OpenAI) auf Basis einer aktuellen Websuche.