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Welche Verlegearten gelten auf, im und unter Putz, im Installationsrohr und in Hohlwänden?
Antwort vomDirekt auf, im oder unter Putz gilt meist C, im Rohr B1/B2, in wärmegedämmten Wänden A1/A2.
Entscheidend ist nicht nur, wo die Leitung liegt, sondern auch, ob sie im Rohr verläuft und wie gut Wärme abgeführt wird. Die Referenzverlegearten dienen dazu, die zulässige Strombelastbarkeit zu bestimmen.
Zuordnung der Verlegearten
| Verlegung | Typische Referenzverlegeart |
|---|---|
| Mantelleitung direkt auf Putz, beispielsweise mit Schellen befestigt | C |
| Mantelleitung direkt im oder unter Putz, ohne Rohr in einer massiven Wand | C |
| Einzelne isolierte Aderleitungen im Installationsrohr auf einer Wand | B1 |
| Mehradrige Mantelleitung im Installationsrohr auf einer Wand oder unter Putz | B2 |
| Einzelne isolierte Aderleitungen im Rohr in einer wärmegedämmten Wand | A1 |
| Mehradrige Mantelleitung im Rohr in einer wärmegedämmten Wand | A2 |
Diese Zuordnung beschreibt typische Fälle, nicht jede mögliche Wand- und Leitungskonstruktion.
Besonderheit bei Hohlwänden
„Hohlwand“ allein reicht für eine eindeutige Zuordnung nicht aus. Bei wärmegedämmten Wänden gelten die beschriebenen Referenzbedingungen A1 beziehungsweise A2; bei anderen Hohlraumkonstruktionen müssen Wandaufbau, Rohrführung und Abmessungen berücksichtigt werden. Eine Leitung im Hohlraum ist deshalb nicht automatisch wie eine Leitung frei in Luft zu behandeln.
Der wichtige Unterschied lässt sich an einer Mantelleitung zeigen: Direkt auf der Wand ist sie C, im Rohr auf der Wand B2, im Rohr in einer wärmegedämmten Wand A2. „Aufputz“ oder „Unterputz“ bezeichnet somit noch nicht eindeutig die elektrische Referenzverlegeart.
Quellen:
Erstellt mit GPT-6.1 Sol (OpenAI) auf Basis einer aktuellen Websuche.
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