Welche kritischen Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler gibt es in Deutschland?

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Zu den kritischen Wirtschaftswissenschaftler*innen in Deutschland zählen beispielsweise Jakob Kapeller, Till van Treeck, Friederike Maier und Niko Paech.

„Kritisch“ ist dabei keine einheitliche Denkschule. Wenn du damit Forschende meinst, die vorherrschende wirtschaftswissenschaftliche Ansätze hinterfragen oder alternative Perspektiven entwickeln, bietet folgende Auswahl einen Einstieg. Sie ist keine Rangliste.

Personen und Schwerpunkte

Person Hochschule Inhaltlicher Schwerpunkt
Jakob Kapeller Universität Duisburg-Essen Professor für Sozioökonomie mit Schwerpunkt Plurale Ökonomik. Er forscht zu heterodoxer Ökonomie, politischer Ökonomie und der Geschichte wirtschaftlichen Denkens.
Till van Treeck Universität Duisburg-Essen Professor für Sozioökonomie. Seine Themen sind Einkommensverteilung, deutsche und europäische Wirtschaftspolitik sowie ökonomische Bildung. Er ist Mitherausgeber von Wirtschaft neu denken. Blinde Flecken der Lehrbuchökonomie.
Friederike Maier Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Ihre Arbeit verbindet Volkswirtschaftslehre mit Geschlechterforschung, Verteilungs- und Sozialpolitik. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Arbeitsmärkte, soziale Sicherung und geschlechtsspezifische Perspektiven in der Ökonomie.
Niko Paech Universität Siegen Er forscht und lehrt zur Postwachstumsökonomie. Schwerpunkte sind Wachstumskritik, ökologische Nachhaltigkeit und alternative Wirtschaftsformen, etwa Reparaturökonomie und solidarische Landwirtschaft.

Die Einordnung folgt den Forschungs- und Lehrprofilen der jeweiligen Hochschulen.

Welcher Ansatz passt zu deinem Interesse

Ein wichtiger Unterschied: Kritik an ökonomischen Lehrmodellen, Kritik an Ungleichheit und Kritik am Wirtschaftswachstum sind nicht dasselbe. Für Theorievielfalt ist Kapeller ein passender Einstieg, für Verteilungsfragen van Treeck, für Geschlechterverhältnisse Maier und für Wachstumskritik Paech. Diese Zuordnung dient der Orientierung, nicht der scharfen Abgrenzung ihrer Arbeit.

Weitere Zugänge bietet das Netzwerk Plurale Ökonomik. Es vernetzt kritische Studierende und stellt unterschiedliche Denkschulen vor, darunter feministische Ökonomik und Postkeynesianismus.

Quellen:

Kategorie: Wirtschaft

Erstellt mit GPT-6.1 Sol (OpenAI) auf Basis einer aktuellen Websuche.

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