Wann, wie und von wem wurden Sartane entdeckt?

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Sartane entstanden durch Forschung bei Takeda und DuPont: Vorläufer wurden Ende der 1970er-Jahre entdeckt, Losartan folgte 1986.

Es gab also nicht einen einzelnen Entdecker. Entscheidend waren zwei Schritte: die Entdeckung geeigneter Ausgangsstoffe in Japan und deren Weiterentwicklung zu einem als Tablette wirksamen Arzneimittel in den USA.

Wann und von wem

  • Ende der 1970er-Jahre, Takeda in Japan: Forscher fanden unter sogenannten Imidazolessigsäure-Derivaten Substanzen, die die Wirkung des Hormons Angiotensin II blockierten. Zu den Forschern dieser frühen Arbeiten gehörten Yoshiyasu Furukawa, S. Kishimoto und K. Nishikawa. Entsprechende Patente wurden 1981 in Japan und 1982 in den USA veröffentlicht.
  • 1982 bis 1986, DuPont in den USA: Das Unternehmen griff diese Ausgangsstrukturen auf und entwickelte daraus Losartan, zunächst als DuP 753 bezeichnet. Wichtige Beteiligte waren John V. Duncia, David J. Carini, Pieter B. Timmermans, Andrew T. Chiu und Pancras C. Wong. Losartan wurde 1986 entdeckt.
  • 1995: Losartan wurde als erster klinisch eingesetzter Sartan-Wirkstoff in Deutschland eingeführt. Entwicklung und Markteinführung sind deshalb unterschiedliche Zeitpunkte.

Wie die Entwicklung funktionierte

Die Forscher veränderten die chemische Struktur der Ausgangsstoffe schrittweise und prüften, welche Varianten besonders gut an den Angiotensin-II-Rezeptor binden und dessen Aktivierung verhindern. Ziel war ein stark und ausreichend lange wirkender Stoff, der auch nach Einnahme über den Mund wirksam ist. Daraus ging Losartan als selektiver AT₁-Rezeptorblocker hervor.

Ein wichtiger Unterschied: Sartane verhindern nicht die Bildung von Angiotensin II, sondern blockieren dessen Wirkung am Rezeptor. Losartan war damit der erste Arzneistoff dieser Klasse, nicht aber der erste experimentelle Ausgangsstoff.

Quellen:

Kategorie: Gesundheit Unterkategorien: Medikamente Bluthochdruck

Erstellt mit GPT-6.1 Sol (OpenAI) auf Basis einer aktuellen Websuche.

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