Die menschliche Hautfarbe wird durch das Zusammenspiel vieler Gene vererbt, nicht durch ein einzelnes „helles“ oder „dunkles“ Gen. Wie Gene die Hautfarbe beeinflussen Die Haut...
Welche Chancen und Risiken hat das Klonen von Menschen?
Antwort vomKlonen bietet Chancen für die medizinische Forschung, doch beim Klonen ganzer Menschen überwiegen gesundheitliche Risiken und ethische Einwände.
Entscheidend ist die Unterscheidung: Reproduktives Klonen soll zur Geburt eines Kindes führen. Therapeutisches Klonen, genauer Forschungsklonen, soll embryonale Stammzellen liefern, ohne einen Menschen auszutragen. Beide Verfahren verfolgen unterschiedliche Ziele und müssen getrennt bewertet werden.
Chancen und ihre Grenzen
- Gewebeersatz: Aus Stammzellen könnten langfristig Zellen für geschädigtes Gewebe entstehen. Die genetische Übereinstimmung mit Erkrankten soll Abstoßungsreaktionen verringern. Das ist jedoch eine Forschungsperspektive, keine gesicherte Behandlung; auch die Immunverträglichkeit ist nicht garantiert.
- Grundlagenforschung: Das Verfahren hilft, die Rückprogrammierung spezialisierter Körperzellen und die frühe Entwicklung besser zu verstehen.
- Kinderwunsch: Reproduktives Klonen wird theoretisch als Möglichkeit diskutiert, Menschen bei der Fortpflanzung zu helfen. Dieser denkbare Nutzen macht das Verfahren aber weder sicher noch medizinisch vertretbar.
Medizinische und ethische Risiken
Beim reproduktiven Klonen zeigen Tierexperimente zahlreiche gescheiterte Entwicklungen, Fehlgeburten und schwere Organfehlbildungen. Daraus ergeben sich erhebliche Sicherheitsbedenken für eine Anwendung beim Menschen. Wie hoch einzelne Risiken beim Menschen wären, lässt sich daraus nicht zuverlässig beziffern.
Hinzu kommen mögliche psychosoziale Belastungen: Ein geklontes Kind könnte unter dem Erwartungsdruck stehen, Eigenschaften oder den Lebensweg seines genetischen Vorbilds zu wiederholen. Die American Medical Association warnt außerdem vor Einschränkungen der Selbstbestimmung und diskriminierendem Missbrauch. Das sind befürchtete Folgen, keine nachgewiesenen Erfahrungen geklonter Menschen.
Beim Forschungsklonen liegt der zentrale ethische Konflikt darin, dass Embryonen eigens erzeugt und zur Stammzellgewinnung zerstört werden. Ein konkretes Forschungsbeispiel ist die Gewinnung menschlicher embryonaler Stammzellen aus geklonten Embryonen im Jahr 2013 durch das Team um Tachibana und Mitalipov. Hier treffen medizinische Forschungsziele und Embryonenschutz unmittelbar aufeinander.
Wichtige Klarstellung und Rechtslage
Ein Klon wäre keine Kopie einer Persönlichkeit. Gleiche Gene bedeuten nicht dieselbe Individualität; einen verstorbenen Menschen könnte man dadurch nicht zurückholen.
In Deutschland verbietet § 6 Embryonenschutzgesetz bereits die künstliche Erzeugung eines entsprechend erbgleichen menschlichen Embryos, nicht erst dessen Austragen. Vorgesehen sind bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe; auch der Versuch ist strafbar.
Quellen:
Erstellt mit GPT-6.1 Sol (OpenAI) auf Basis einer aktuellen Websuche.
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